nichtsjin jang
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    ohne etwas wäre
                    nicht einmal nichts    
                   Die Philosophie hinter der Physik                                              deutschenglish
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    Warum ist eigentlich etwas und nicht einfach nur nichts?
Dass etwas da ist und nicht einfach nur nichts da ist, ist unbestritten, denn sonst wären auch wir nicht da. Da etwas da ist, hat es niemals absolut nichts gegeben, denn hätte es jemals absolut nichts gegeben, es wäre immer so geblieben. Denn dann hätte natürlich auch keine Möglichkeit existiert, dass sich dieser Zustand jemals ändert, denn auch nur die geringste Möglichkeit wäre bereits mehr als nichts. Ein ETWAS war deshalb schon immer da, denn wäre dieses ETWAS entstanden, wäre vor seiner Entstehung absolut (ausnahmslos) nichts gewesen und immer so geblieben.
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    Aber warum ist nicht ausnahmslos nichts gewesen und immer so geblieben?
Na ja, wo wäre denn ausnahmslos nichts gewesen? Ausnahmslos nichts (jegliche Abwesenheit von irgendetwas) lässt keine Dimension zu, in der es sein hätte können oder relativ zu der alles abwesend hätte sein können, denn eine Dimension wäre bereits mehr als nichts. Und wann wäre ausnahmslos nichts gewesen? Ausnahmslos nichts lässt auch keine Zeit zu, in der es sein hätte können oder relativ zu der alles abwesend hätte sein können, denn eine Zeit wäre ebenfalls bereits mehr als nichts. Absolut nichts hat es auch theoretisch niemals geben können, denn eine Theorie wäre ebenfalls bereits mehr als nichts. Den Zustand „ausnahmslos nichts“ (eine Abwesenheit alles Seienden) konnte es deshalb niemals geben. Denn schon eine Abwesenheit wäre ebenfalls bereits mehr als nichts, da eine Abwesenheit irgendetwas bedarf, relativ zu dem es abwesend sein kann.

Was könnte denn relativ zu was abwesend gewesen sein und wann und wo?
Da beißt sich die Katze in ihren eigenen Schwanz.

   Absolut nichts ist der einzige Zustand, bei dem sich nicht die Frage stellt, was war davor? Absolut nichts war jedoch niemals möglich. Irgendetwas war schon immer da. Denn nur irgendetwas Anwesendes (1) schafft auch der Abwesenheit (0) die Möglichkeit, relativ zu irgendetwas abwesend zu sein. Ungefähr vergleichbar mit den Zahlen in der Mathematik. Würde es keine Zahlen geben, es gebe auch keine Nullen. Ohne Eins wäre nicht einmal Null. Ohne etwas wäre nicht einmal nichts.
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Das Etwas und das Nichts

  Das NICHTS: Unendlich viele theoretische Möglichkeiten.
Eine einzige von den unendlich vielen theoretischen Möglichkeiten existiert real in der Praxis, nämlich ein ETWAS. Würde dieses ETWAS nicht existieren, könnte keine weitere Möglichkeit realisiert werden, denn nur eine reale Möglichkeit kann auch theoretische Möglichkeiten realisieren. Ungefähr vergleichbar mit den vielen Möglichkeiten bei einem Fußballspiel. Ohne einem ETWAS (einem Ball) wären auch theoretisch keine Möglichkeiten zum Fußballspielen vorhanden. Ohne Ball wäre nicht einmal Fußball, so wie ohne etwas nicht einmal nichts wäre. Wäre ich alleine im NICHTS, könnte ich meine Hand nur dann in das NICHTS hinein strecken, wenn mir das NICHTS die Möglichkeit dazu gibt. Das bedeutet: Das NICHTS = Möglichkeiten.

   Das ETWAS: Ein einziges, absichtsloses, sinn-befreites, real Seiendes.
Dieses ETWAS war schon immer da, denn in der Zeitlosigkeit ist der Augenblick zugleich auch die Ewigkeit. Dieses ETWAS ist die Gesamtheit alles Seienden. Es kann sich jedoch auf nichts beziehen. Ohne Bezugspunkt ist dieses ETWAS sowohl da als auch nicht da. Es fluktuiert im Takt ohne Zeitpfeil. Dadurch verursacht es eine Abweichung in der theoretischen Absolutheit des NICHTS und ermöglicht dadurch auch eine reale Existenz eines NICHTS in Form von unendlich vielen theoretischen Möglichkeiten, welche vom ETWAS realisiert werden können. Das NICHTS existiert nur zusammen mit einem ETWAS. Ohne etwas wäre nicht einmal nichts.

 ETWAS + NICHTS sind deshalb der kleinste gemeinsame Nenner. Kleiner wäre weniger als nichts. Deshalb beinhaltet der kleinste gemeinsame Nenner zugleich auch alles. Und so beobachten wir das auch. Sowohl im Mikro- und Makrokosmos beobachten wir eine Mischung aus ETWAS und NICHTS. Anders kann es nicht sein, denn ETWAS ohne NICHTS wäre unendlich groß und dicht und ohne jeglicher Möglichkeit, dass sich dieser Zustand jemals ändern hätte können. Und NICHTS ohne ETWAS wäre nicht einmal nichts. Doch beide sind nicht fehlerfrei!


Die Unvollkommenheit

    Die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit): 
Ein ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS und bedingt dadurch das Fundament des Grundprinzips, die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit). Das ETWAS kann sich seinem von ihm selber verursachten Prinzip selber auch nicht entziehen und ist dadurch ebenfalls unvollkommen (fehlerhaft). Das  NICHTS trägt als Ausnahme ein ETWAS in sich, das ETWAS trägt als Ausnahme ein NICHTS in sich. Beide verursachen einen Fehler im jeweils anderen. So ungefähr auch im Yin Yang symbolisiert. Was auch immer sich aus diesem ursächlich unvollkommenen ETWAS + NICHTS in Folge entwickelt, formt und gestaltet, wird unvollkommen bleiben, denn im kleinsten gemeinsamen Nenner sind beide bereits unvollkommen. So ungefähr (symbolisch) vergleichbar mit dem Grundprinzip beim Lego, den Noppen. Was auch immer man mit Legosteinen baut, enthält Noppen. Man kann so bauen, dass man die Noppen nicht sieht, aber sie sind da. Ohne Noppen wäre Lego nicht einmal Lego. So wie das Nichts ohne etwas nicht einmal nichts wäre. Die Unvollkommenheit ist das Grundprinzip alles Seienden. So ist es und so wird es auch immer bleiben. Vom kleinsten bis zu größten, alles ist und bleibt fehlerhaft.

  Mit fehlerhaft ist nicht falsch oder defekt gemeint, sondern eine Ausnahme von der Regel, eine Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit, eine A-Symmetrie in der Symmetrie,
eine Abweichung vom herkömmlichen, eine Schwankung in der Schwingung,
eine Unbestimmtheit in der Bestimmtheit, eine Ungenauigkeit oder Unschärfe, ein Mangel
in der Fülle oder auf den Punkt gebracht: eine Unvollkommenheit in der Vollkommenheit!


Die Unvollkommenheit ist das Grundprinzip alles Seienden!

  
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y
Absolut nichts (jegliche Abwesenheit von irgendetwas)
kann nicht sein, 
denn was sollte denn relativ zu was
abwesend sein und wann und wo?
Harald Lesch, Astrophysiker: Absolut nichts ist nicht etwas,
was sein kann,
denn sein-können wäre bereits mehr als nichts!
Aber auch nicht-sein-können wäre bereits mehr als nichts, denn
nicht-sein-können bedarf irgendetwas, relativ zu dem es nicht sein kann.
Da beißt sich die Katze in ihren eigenen Schwanz.

y024
Ein ETWAS war schon immer da und verursacht einen Fehler im NICHTS. Erst ein Fehler ermöglicht dem NICHTS seine Existenz. Denn erst die Anwesenheit eines ETWAS ermöglicht dem NICHTS, relativ zu etwas abwesend zu sein.

                     Die Unvollkommenheit (Fehlerhaftigkeit)
                        als das fundamentalste Grundprinzip.

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  y125
  Das ETWAS kann sich seinem selber verursachten Prinzip selber
auch nicht
  entziehen und ist deshalb ebenfalls unvollkommen (fehlerhaft).
  Ein NICHTS verursacht einen Fehler im ETWAS.



dual      Die Dualität: NICHTS und ETWAS können nur gemeinsam sein.
      ETWAS kann nur relativ zu NICHTS existieren, denn sonst wäre
      das ETWAS unendlich groß und unendlich dicht. NICHTS kann nur
      relativ zu ETWAS sein,  denn ohne etwas wäre nicht einmal nichts!

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y
      Alles trägt das Gegenteil in sich:
     Das NICHTS mit einem ETWAS als Ausnahme (Fehler)
     Das ETWAS mit einem NICHTS als Ausnahme (fehler)


y     Das Grundprinzip, die Unvollkommenheit, dreht sich im Kreis.
    
Der Zufall holt sich seine Fehler manchmal oben, dann wieder unten,
     manchmal
hinten, dann wieder vorne, manchmal rechts, dann wieder links.
     Manchmal innen, manchmal außen.
Manchmal direkt, manchmal indirekt.
     Manchmal sichtbar, dann wieder unsichtbar.

jin jang    Der Zufall holt sich seine Mängel in Wellenbewegungen (zufällig).
    Einmal mehr, dann wieder weniger, manchmal früher, dann wieder später.  
    Manchmal banale, dann wieder grundlegende. Im täglichen Leben kann
    man das überall beobachten. Auf großen Skalen gleicht sich der Zufall
    ungefähr aus. Sowohl der Zufall als auch der Pseudo-Zufall. Nach Millionen
    Runden beim Lotto sind alle Zahlen ungefähr gleich oft gekommen. 
    Ungefähre Symmetrie ist eine Eigenschaft auf sehr großen Skalen.
 
Die Unvollkommenheit (Fehlerhaftigkeit) ist die Grundlage alles Seienden.
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Die Vermehrung der Fehler verursachte die Vielfalt,
denn kein Fehler gleicht einem anderen.

 
*   Mit Fehler ist nicht falsch oder defekt gemeint, sondern eine Ausnahme von der Regel.



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   Ich bin die Allmacht:
Die Unvollkommenheit

Nichts kann mich beugen, nicht einmal ich selbst!


   Die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit) ist das fundamentalste aller Naturgesetze. Sie ist zu jeder Zeit an jedem Ort beliebig oft empirisch nachweisbar. Keine Beobachtung weist das Gegenteil nach. Oder kennt irgendjemand irgendetwas absolutes? Die Unvollkommenheit war bereits im Ursächlichen allmächtig und steht über alle Naturgesetze, auch über unser Leben. Ihre Allmacht zwingt uns in unserem täglichen Leben immer wieder zur Unordnung. Das heißt: Je mehr wir unser Leben ordnen, desto mehr drängt sich eine Unordnung in die Ordnung, damit die Ordnung unvollkommen bleibt. Dagegen ist kein Kraut gewachsen.

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Das Verhängnis des Perfektionierens

   Vereinfachte Symbolik:   Du gräbst in einem Schneefeld ein Loch und mit dem Schnee baust du einen Schneemann. Der Schneemann freut sich, dass er in einem fehlerfreien Schneefeld steht. Doch dann sieht er das Loch. Um sich eine vollkommene Welt zu schaffen, beginnt er, das Loch zu reparieren. Da der Schneemann selbst das Material ist, das er benötigt, um den Fehler im Schneefeld zu beheben, fängt er an, sich zu zerstören.

Mit dem Drang zur Perfektion kam das Leid in seine Welt!



Ursache und Wirkung
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Der weitere Verlauf ist dann nur mehr ein Symptom
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   Bevor sich der Schneemann zerstört hat, wird er noch, um seine Art zu erhalten, mehrere Löcher graben und kleine Schneemänner bauen. Wenn diese dann erwachsen sind, freuen sie sich, dass sie in einem perfekten Schneefeld stehen, doch dann sehen sie die Löcher. Um sich eine perfekte Welt zu schaffen, beginnen sie, die Löcher zu reparieren. Da die Schneemänner selbst das Material sind, das sie benötigen, um den Schaden im Schneefeld zu beheben, fangen sie an, sich zu zerstören. Nicht alle Schneemänner werden sich selbst zerstören. Manche werden andere Schneemänner angreifen, um an den Schnee zu kommen, den sie benötigen, um sich ihre Welt zu verbessern. Diese werden sich organisieren, verteidigen, bewaffnen und als letzte Konsequenz in den Krieg ziehen. Viele Schneemänner werden dadurch sterben, sie werden Religionen gründen und den Krieg heiligen, um ihre Toten zu rechtfertigen. Und dieser Ablauf von Ereignissen verwandelt das gesamte Schneefeld in ein Chaos (bis auf eine Ausnahme). Und das alles nur deswegen, weil der erste Schneemann das Schneefeld so haben wollte, wie es sein würde, wenn er nicht da wäre, und in Folge das ständige Verbessern-Wollen zum Lebensinhalt wurde.

Das gesamte Schneefeld
konnte er sich beliebig gestalten.
Er jedoch wollte es auch noch vollkommen haben!
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Mit dem Drang zur Vollkommenheit kam das Leid in seine Welt!


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   Das dauert so lange, bis der erste Schneemann erkennt, dass nichts fehlerfrei sein kann. Die Abnahme der Ordnung des Schneefeldes steht im Gegensatz zur Zunahme der Ordnung im Bewusstsein des Schneemannes. Je mehr das Chaos im Schneefeld zunimmt, desto mehr wird dem Schneemann bewusst, dass er den ursprünglichen Fehler nicht beheben kann. Dieses Verhalten zieht sich durch alle Bereiche unseres Lebens wie ein roter Faden. Die Geschichte mit dem Schneemann ist universell symbolisiert und kann auf alles bezogen werden: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Finanzwesen, Gesetzgebung, Technik, Medizin, Gesundheitssystem, Lebensmittel, Verwaltung, Bürokratie, Erziehung, Sport, Medien, Tradition, Religion, Weltanschauungen und auch gleich auf die gesamte Zivilisation. Überschreitet die Zivilisation ihren Rahmen, holt sich die Natur ihre natürliche Ordnung zurück.    -   Bezieht man diese Geschichte auf sich selbst, begreift man seine eigene Unvollkommenheit. Alle Versuche, mit selber herbeigeführten Fehlern vorzubeugen, bleiben wirkungslos. Der Zufall platziert sich seine eigenen Fehler zufällig, denn im Ursächlichen war das ebenso. Das Etwas ist im Nichts wegen nicht-vorhandenen Platzierungskriterien ebenfalls zufällig platziert ohne einer Möglichkeit, an einer falschen Stelle platziert zu sein. Durch diese Ursächlichkeit hat der Zufall für alle Zeiten keine Möglichkeit, etwas Falsches zu verursachen.  Der Zufall kann alles machen, bis auf eine Ausnahme: Er kann nichts falsch machen.


   Das Verhängnis des Perfektionierens: Gesundheit

   Es waren einmal zwei Menschen. Nennen wir sie einfach, nur so um Spaß „Adam und Eva“. Sie waren gesund, bis auf eine Ausnahme: Einmal im Monat (willkürlich angenommener Zeitraum) bekamen sie ein Wimmerl (Pickel) im Gesicht (symbolische Krankheit), das von selbst wieder verschwand. Eines Tages dachten sie: Es ist nicht gut, dass unsere Gesundheit 1 x im Monat eine Ausnahme macht und uns eine Krankheit beschert. Wir wollen dieses Opfer nicht mehr erbringen. Wir werden uns eine eigene, perfekte Gesundheit aufbauen. Und sie verwendeten erfolgreich ein Heilkraut gegen das Wimmerl, mit der Folge, dass die nächste Generation 2 x im Monat ein Wimmerl bekam. Das systembedingte Wimmerl + das vererbte Wimmerl von der vorigen Generation. Die Summe bleibt konstant, jedoch zeitlich verschoben! Die nächste Generation verwendete dann noch mehr Heilkräuter usw. Diese „Erbsünde“ hat sich dann im Laufe der Zeit bis zu unseren heutigen Leiden und Krankheiten mit allen seinen Gegenmaßnahmen vervielfältigt. Dieser Prozess setzt sich in Wellenbewegungen so lange fort, bis man die kleinen banalen Krankheiten (die Ausnahmen) nicht mehr behandelt, sondern durchleidet. Dann endet die Expansion der Ausnahmen. Langsam, jedoch zwingend.

  Die Unvollkommenheit ist uns immer um mindestens eine Ausnahme voraus. Vergleichbar mit einem Überdruckventil von einem Boiler. Betrachtet man den Verlust des heißen Wassers, das beim Ventil heraustropft, als defekt, anstatt es als Eigenschaft des Prinzips anzuerkennen und behebt diesen „Fehler“, indem man das Ventil dicht macht, vermehrt sich dieser „Fehler“ an anderen Stellen. Und genauso entstehen Krankheiten. Nicht durch Geister und Zaubereien, sondern Krankheiten entstehen durch das Nicht-Beachten des fundamentalsten aller Naturgesetze, der Unvollkommenheit. Es ist das Behandeln der kleinen, banalen, immer wiederkehrenden Krankheiten (den Ausnahmen), welche die Ausnahmen mit immer neuen Ausnahmen samt ihren Gegenmaßnahmen exponentiell vermehren. Deshalb sind Wildtiere ohne Ärzte, Krankenhäuser und Pharmaindustrie insgesamt ungleich gesünder als wir Menschen. Das kann man überall beobachten. Ausnahmen bestätigen die Regel.
  Behinderung: Behinderte sind die Ausnahmen der Unversehrten. Sowohl körperliche als auch geistige. Ausnahmen sind das Fundament alles Vorhandenen. Gäbe es keine Behinderte, es gäbe auch keine Unversehrte. Ehret die Behinderten. Ihre Behinderung trägt unsere Unversehrtheit.


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Der Sinn des Lebens

   Wir sind da, das lässt sich nicht leugnen. Ja aber, wer sind wir denn eigentlich?      
Wir (dieses ETWAS) sind die Ausnahme im Nichts. Wir sind da, weil es gar nicht möglich ist, nicht da zu sein. Denn wären wir nicht da, es wäre nicht einmal nichts da.
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   Aber warum leben wir?    
Das Leben ist die Ausnahme (der Fehler) daumen im Leblosen. Der Sinn des Lebens ist, zu leben.
Denn ohne Leben kein Lebloses, ohne Lebloses kein Etwas und ohne etwas wäre nicht einmal nichts. Um jedoch die Ewigkeit zu überbrücken, sollten alle jedem Leben einen tiefen Sinn geben, denn die Ewigkeit dauert dann doch noch etwas länger. So ein Pech auch. Und zufällige Begegnungen mit sich selbst bringen jedes Unrecht zurück ins Gleichgewicht. Und plötzlich klopft die verlorene Wahrheit aus einer längst vergessenen Zeit an der Tür. Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Ungefähre Symmetrie ist eine Eigenschaft auf sehr großen Skalen.
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   Und woher kommen wir?    
Wir sind schon immer da gewesen, denn ohne uns wäre nicht einmal nichts da gewesen.     
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   Und was machen wir hier?    
Wir machen nichts anderes, als nur da zu sein, denn ohne uns wäre nicht einmal nichts da.
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   Und wo gehen wir nachher hin?    
Wir bleiben immer da, denn wären wir nicht mehr da, es wäre nicht einmal nichts mehr da.
Vor ungefähr 3,5 Mrd. Jahre vereinte sich das Leben mit dem Leblosen zur ersten Zelle (Zufall). 1,5 Mrd. Jahre später kam mit der Evolution der Tod ins Leben. Sterben ist kein Bestandteil des Lebens, sondern eine primitive Erscheinung der Evolution, bei der sich die Materie von der Information unseres Lebens trennt. Und diese kann nicht unwiderruflich verloren gehen, wo sollte sie auch hinkommen? Information kann sich nicht in absolut nichts auflösen, denn absolut nichts gibt es nicht (siehe Seite 1), sondern es gibt nur nichts, und das sind Möglichkeiten (siehe Seite 2). Gestorben in Frieden ruhend als Information in Möglichkeiten, die auf einen neuen Zufall warten.
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   Aber wer sind wir (dieses Etwas im Nichts) denn nun wirklich?     
Diese Frage bleibt unbeantwortet. Auch die Selbsterkenntnis bleibt für immer unvollkommen.

  Die Unvollkommenheit ist das Grundprinzip alles Seienden. Die Gesamtheit als Ausnahme von dieser Regel. Nur als „großes ganzes“ ist alles Seiende absolut. Wären die Details nicht fehlerhaft, könnte die Gesamtheit nicht perfekt sein. So fordert es nun mal das Prinzip. Je ganzheitlicher man perfektioniert, desto primitivere Fehler bringt der Zufall im Detail, damit die Gesamtheit perfekt bleiben kann. Erst durch unsere Unvollkommenheit im Detail sind wir vollkommen.   -   Darum ist auch die Kausalität unvollkommen. Das Etwas ist mangels eines Bezugspunktes sowohl da als auch nicht da. Es fluktuiert (pulsiert) im Takt perfekt bis auf Ausnahmen (Fehler). Deshalb folgen auf Ursachen keine absoluten Wirkungen. Und auch bei dem, was man als „Urknall“ bezeichnet, war das nicht anders. Der „Urknall“ war zufällig, denn Zufälle sind Ausnahmen in der Kausalität. Eine Fluktuation kam zufällig aus dem Takt (Fehler). Das ETWAS war bereits wieder da, obwohl es noch gar nicht vollständig weg war. Das Etwas trifft auf sich selbst, so wie auch die Samenzelle auf die Eizelle trifft, damit Leben entsteht. Dasselbe Prinzip wie bei der Befruchtung.  Aber auch der Zufall ist nicht fehlerfrei.  Die Unvollkommenheit des Zufalls ermöglicht dem Leben einen freien Willen. Der freie Wille ist aus Sicht der Kausalität bewusst herbeigeführte Zufälle und somit fehlerhafte Zufälle. Je weniger wir das zufällig zugefallene beheben (sowohl das gute als auch das schlechte) desto freier ist unser Wille. Denn nur den Zufall nicht beheben, bringt Freiheit in unser Leben.

Je mehr wir mit dem Zufall leben, desto freier wird unser Leben.


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Der unbewegte Beweger

                            
Das Relativitätsprinzip
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Jede gleichförmig-geradlinige Bewegung ist relativ
  und kann sich nur auf einen Bezugspunkt beziehen!
(Galileo Galilei)


Das Etwas kann sich weder auf einen Anfang, noch auf ein Ende beziehen,
d
enn es war schon immer da und wird auch immer da bleiben.
Das Etwas hat keinen Bezugspunkt.

Eine Eigenschaft vom Etwas könnte man eigentlich gar nicht festlegen,
wäre da nicht das Relativitätsprinzip, das besagt:
Eine Bewegung kann sich nur auf einen Bezugspunkt beziehen!

Da man das Etwas auf nichts beziehen kann, kann es sich nicht bewegen,
da es sich nur relativ zu einem Bezugspunkt bewegen könnte,
also legen wir einmal eine Eigenschaft fest:
Das Etwas ist bewegungslos!

Andererseits jedoch kann das Etwas nicht einfach nur so bewegungslos sein,
da es ja ebenfalls nur relativ zu einem Bezugspunkt bewegungslos sein könnte,
also legen wir noch eine andere Eigenschaft fest:
Das Etwas bewegt sich!

Ohne Bezugspunkt ist das Etwas zugleich sowohl „bewegt“ als auch „bewegungslos.“
Der fehlende Bezugspunkt = Der unbewegte Beweger
Die Frage, wie der fehlende Bezugspunkt entstanden ist, stellt sich nicht, denn um zu fehlen,
braucht man nicht entstanden sein. Man braucht lediglich irgendetwas, relativ zu dem man fehlt.



   Die Ur-Größe:
Nachdem das Etwas ohne Bezugspunkt auch keine fixe Größe haben kann, (eine bestimmte Größe kann ebenfalls nur relativ zu einer Bezugsgröße, z.B. einem Maßstab, vorhanden sein), ist es zugleich sowohl klein als auch groß.

   Die Zeit:
Das gleiche gilt für die Zeit. Ohne zeitlichen Bezugspunkt (z.B. einer Uhr) ist es nicht möglich, das Etwas einer bestimmten Zeit zuzuordnen, das heißt: Das Etwas existiert sowohl in jedem Augenblick als auch in alle Ewigkeit, denn in der Zeitlosigkeit (Zeit ohne Zeitpfeil) ist der Augenblick getaktet für die Ewigkeit.

Das Etwas (alles Seiende) ist da und nicht da (getaktet ohne Zeitpfeil)
Ohne Zeitpfeil ist der Augenblick zugleich auch die Ewigkeit.
Das Etwas pulsiert im Takt von klein auf groß und umgekehrt (Raum)
In sich bewegt in seiner Bewegungslosigkeit (Energie bzw. Masse als Möglichkeit).


   Das ETWAS ist nahezu nichts, aber doch nicht ganz nichts. Es ist nahezu unendlich klein aber doch nicht null und es ist nahezu unendlich groß. Es bewegt sich mangels eines Bezugspunktes relativ zu sich selber periodisch von klein auf groß, denn ruhen kann es ohne Bezugspunkt auch nur relativ zu sich selbst. Das können wir als Herzschlag wahrnehmen. Das fluktuierende ETWAS (alles Seiende) veranlasst auch unser Herz, zu schlagen.    

 Sagt das NICHTS zum ETWAS: "Als mein Herzschlag gehörst du schon immer zu mir"


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   Die Philosophie hinter der Physik

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts!

   Und wenn man es ganz genau nehmen will: Die Relativität selber ist dieses ETWAS, das fluktuiert, denn ohne Bezugspunkt ist das Relative sowohl existent - als auch nicht existent (getaktet). Sowohl relativ (im Detail) - als auch absolut (als großes ganzes). Nicht aber ausnahmslos. Denn das Relative verursacht einen Fehler im theoretisch absoluten Nichts und kann sich deshalb seinem selbst-verursachten Prinzip selber auch nicht entziehen und ist dadurch ebenfalls fehlerhaft. Ist die Relativität da, dann ist sie nicht vollkommen da, denn eine Ausnahme ist nicht-da. Ist sie nicht-da, dann ist sie nicht vollkommen nicht-da, denn eine Ausnahme ist da. Das, was wir Urknall nennen, war eine zufällige Schwankung (Ausnahme) in der Schwingung der Relativität. Eine A-Symmetrie (Fehler) in der Symmetrie, die der Zeitlosigkeit (Takt ohne Zeitpfeil) eine Richtung gibt. Der Beginn der Zeit. Ab jetzt ist alles nur mehr ungefähr so, wie es vorher war. Kein Augenblick gleiche mehr exakt dem vorigen.

   Die Relativität ist dieses absichtslose, sinnbefreite, real seiende ETWAS, das fluktuiert, deshalb sind auch wir nur relativ gegenüber allen anderen. Darum gleicht kein Mensch einem anderen. Jeder unterscheidet sich von allen anderen um mindestens eine Ausnahme. Keine Ausnahme gleicht einer anderen, darum sind alle Menschen nur mit ihren ureigenen Mängeln vollkommen. Alle sind relativ zueinander!  -  Die Frage, warum die Relativität so ist, wie sie ist und nicht irgendwie beliebig anders, bleibt unbeantwortet. Die Unvollkommenheit beinhaltet keine letzte Antwort.  -  Können wir leben, ohne eine letzte Antwort zu haben?

        Lange Rede, kurzer Sinn: 
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  Ein ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS. Wäre das nicht so, es wäre nicht einmal nichts. Die Fehlerhaftigkeit (die Unvollkommenheit) ist deshalb das fundamentalste aller Naturgesetze. Das ETWAS kann sich seinem selbst verursachten Prinzip selber auch nicht entziehen und ist deshalb ebenfalls fehlerhaft (unvollkommen). Und dieses unvollkommene ETWAS (zugleich auch ALLES) hat auch uns alle (auch dich und alle anderen) aus sich selbst hervorgebracht (biologische Evolution), um sich selber zu beobachten, zu hinterfragen, zu erdenken, zu erkennen, zu sehen, und auch zu fühlen und begreifen zu können. Deshalb sind auch wir in allen unseren Handlungen, Erkenntnissen, Gedanke und Gefühlen unvollkommen.
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   Können wir leben mit unserer Unvollkommenheit? Wir können nicht nur, wir müssen sogar. Denn je mehr wir unsere natürlichen Mängel beheben, desto mehr vermehren sie sich. Lasst euch ja nicht eure Unzulänglichkeiten von anderen schlecht reden. Sie sind systemrelevant und machen euch einzigartig. Und in Wirklichkeit interpretieren diese nur ihre eigenen Mängel in euch hinein und bekämpfen sie in euch, anstatt sie als fundamentales Grundprinzip in sich selbst zu akzeptieren. Der Schneemann von der Seite 4 kann noch zusätzlich bezeugen: Interpretiert man seine eigene, vom Grundprinzip der Unvollkommenheit systembedingte Unzulänglichkeit (symbolisiert durch das Loch im Schneefeld) in andere hinein, um sie dort zu bekämpfen, wehren sich die anderen zu Recht dagegen. Und alle Beteiligten intensivieren die Auseinandersetzung manchmal auch bis zu einem Krieg als letzte Konsequenz.
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  Schlusswort: Achtet auf den Zufall. Er ist der Wächter der Unvollkommenheit.



mensch
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       admin@badhofer.com         Steyr, 08 08 2021     aktualisiert 12.02.2024
                       
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