|
(Original)
(Translation)
Die
Unvollkommenheit ist das fundamentalste Naturgesetz.
.Das kann man zu jeder Zeit, an jedem Ort und beliebig oft messen und beobachten. Warum ist nicht nichts? Warum ist
eigentlich etwas und nicht einfach nur nichts? Um
die fundamentalste Frage aller Fragen zu
beantworten, muss man von ganz vorne beginnen. Ganz
vorne ist dort, wo sich nicht mehr die Frage stellt:
Was war davor?
"ABSOLUT NICHTS" ist der einzige Begriff, bei dem sich nicht mehr die
Frage stellt: Was war davor?
.
Absolut nichts hat es jedoch
niemals gegeben, denn hätte es jemals absolut nichts
gegeben, es wäre immer so geblieben. Denn im
absoluten Nichts hätte natürlich auch keine
Möglichkeit existiert, dass sich dieser Zustand
jemals ändert, denn auch nur die geringste
Möglichkeit wäre bereits mehr als absolut nichts
gewesen. ETWAS war deshalb schon immer da, denn wäre
dieses ETWAS entstanden, wäre vor seiner Entstehung
absolut (ausnahmslos) nichts gewesen und immer so
geblieben.Aber warum ist nicht ausnahmslos nichts gewesen und immer so geblieben? Na ja, wo wäre denn ausnahmslos nichts gewesen? Ausnahmslos nichts (jegliche Abwesenheit von irgendetwas) lässt keine Dimension zu, in der es hätte sei können oder relativ zu der alles abwesend hätte sein können, denn eine Dimension wäre bereits mehr als nichts. Und wann wäre ausnahmslos nichts gewesen? Ausnahmslos nichts lässt auch keine Zeit zu, in der es sein hätte können oder relativ zu der alles abwesend hätte sein können, denn eine Zeit wäre ebenfalls bereits mehr als nichts. Absolut nichts hat es auch theoretisch niemals geben können, denn eine Theorie wäre ebenfalls bereits mehr als nichts. Den Zustand „ausnahmslos nichts“ (eine Abwesenheit alles Seienden) konnte es deshalb niemals geben. Denn schon eine Abwesenheit wäre ebenfalls bereits mehr als nichts, da eine Abwesenheit irgendetwas bedarf, relativ zu dem es abwesend sein kann. Was könnte denn relativ
zu was abwesend gewesen sein und wann und wo?
Da beißt sich die Katze in ihren eigenen Schwanz. Ein Etwas war schon immer da. Denn nur irgendetwas Anwesendes (1) schafft auch der Abwesenheit (0) die Möglichkeit, relativ zu irgendetwas abwesend zu sein. Ungefähr vergleichbar mit den Zahlen in der Mathematik. Würde es keine Zahlen geben, gebe es auch keine Nullen. Ohne Eins wäre nicht einmal Null. Ohne etwas wäre nicht einmal nichts. . Das
Etwas und das Nichts
Das
ETWAS = Ein einziges, absichtsloses,
sinn-befreites, real seiendes.
Dieses ETWAS ist die Gesamtheit alles Seienden. Es verursacht einen „Fehler“ im NICHTS und ermöglicht damit die Existenz des NICHTS, denn durch ein ETWAS hat das NICHTS die Möglichkeit, relativ zu etwas nichts zu sein. Das NICHTS existiert nur zusammen mit einem ETWAS. Ohne etwas wäre nicht einmal nichts. Das NICHTS = beliebig viele theoretische Möglichkeiten. Eine einzige von den beliebig vielen theoretischen Möglichkeiten existiert real in der Praxis, nämlich ein ETWAS. Würde dieses ETWAS nicht existieren, könnte keine weitere Möglichkeit realisiert werden, denn nur eine reale Möglichkeit kann auch theoretische Möglichkeiten realisieren. Ungefähr vergleichbar mit den vielen Möglichkeiten bei einem Fußballspiel. Ohne einem ETWAS (einem Ball) wären auch theoretisch keine Möglichkeiten zum Fußballspielen vorhanden. Ohne Ball wäre nicht einmal Fußball, so wie ohne etwas nicht einmal nichts wäre. - Wäre ich alleine im NICHTS, könnte ich meine Hand in das NICHTS hinein strecken, da mir das NICHTS die Möglichkeit dazu gibt. Das bedeutet: NICHTS = theoretische Möglichkeiten. ETWAS + NICHTS sind deshalb der kleinste gemeinsame Nenner. Kleiner wäre weniger als nichts. Deshalb beinhaltet der kleinste gemeinsame Nenner zugleich auch alles. Und so beobachten wir das auch. Sowohl im Mikro- und Makrokosmos beobachten wir eine Mischung aus ETWAS und NICHTS. Anders kann es nicht sein, denn ETWAS ohne NICHTS wäre unendlich groß und dicht ohne einer Möglichkeit, dass sich dieser Zustand jemals ändern hätte können. Und NICHTS ohne ETWAS wäre nicht einmal nichts. - Doch beide sind nicht vollkommen! Die
Unvollkommenheit
Die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit): Ein ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS und verursacht dadurch das Grundprinzip, die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit). Das ETWAS kann sich seinem von ihm verursachten Prinzip selber auch nicht entziehen und ist dadurch ebenfalls unvollkommen (fehlerhaft). Das NICHTS trägt ein ETWAS als seinen Fehler in sich, das ETWAS trägt ein NICHTS als seinen Fehler in sich. Was auch immer sich aus diesem ursächlich fehlerhaften ETWAS + NICHTS in Folge entwickelt, formt und gestaltet, wird fehlerhaft bleiben, denn im kleinsten gemeinsamen Nenner verursachen beide bereits einen Fehler im jeweils anderen. So ungefähr auch im Yin Yang symbolisiert. Auch wenn das Symbol Yin Yang nichts über die Fehlerhaftigkeit aussagt und dadurch in dieser Beziehung unbrauchbar ist, hilft es doch etwas zur Veranschaulichung des Grundaufbaus. Wesentlich besser ist der symbolische Vergleich mit dem Prinzip von Legosteinen, den Noppen. Die Noppe ist (symbolisch) der Fehler im Legostein. Ohne diesem Fehler wäre Lego kein Lego. Was auch immer man mit Lego baut, enthält Noppen. Man kann so bauen, dass man die Noppen nicht sieht, aber sie sind da. Die Fehlerhaftigkeit ist deshalb das Grundprinzip alles Seienden. So ist es, so war es immer und so wird es auch immer bleiben. Vom kleinsten bis zu größten, alles ist und bleibt fehlerhaft Mit fehlerhaft
ist nicht falsch oder defekt gemeint, sondern eine
Ausnahme von der Regel,
eine Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit, eine A-Symmetrie in der Symmetrie, eine Abweichung vom herkömmlichen, eine Schwankung in der Schwingung, eine Unbestimmtheit in der Bestimmtheit, eine Ungenauigkeit oder Unschärfe, ein Mangel in der Fülle oder auf den Punkt gebracht: Eine reale Unvollkommenheit in der irrealen Vollkommenheit. Unschärferelation und Wirkungsquantum könnten auch eine Folge der Unvollkommenheit sein! Die Unvollkommenheit ist das
Grundprinzip alles Seienden!
Seite 2 von
14 2kugel.com
Die Unvollkommenheit (Fehlerhaftigkeit) ist die Grundlage alles Seienden. Die Vermehrung der Fehler (Ausnahmen) verursachte die Vielfalt, denn kein Fehler gleicht einem anderen. * Mit Fehler ist nicht falsch oder defekt gemeint, sondern eine Ausnahme von der Regel. Nichts ist für seinen Lebensweg verhängnisvoller, als die unscheinbaren Fehler zu beheben, die zufällig entstanden sind! Seite 3 von 14 2kugel.com Ich bin die Allmacht: Die Unvollkommenheit Nichts kann mich beugen, nicht einmal ich selbst! Die
Unvollkommenheit (Fehlerhaftigkeit) ist das
fundamentalste aller Naturgesetze. Sie ist zu jeder
Zeit an jedem Ort beliebig oft empirisch nachweisbar.
Keine Beobachtung weist das Gegenteil nach. Oder kennt
irgendjemand irgendetwas absolutes? Die
Unvollkommenheit steht über alle Naturgesetze und
damit auch über unser Leben. Ihre Allmacht zwingt uns
in unserem täglichen Leben immer wieder mit zufällig
verursachten Fehlern zur Unordnung. Das heißt: Je mehr
wir unser Leben ordnen, desto mehr drängt sich eine
Unordnung in die Ordnung, damit die Ordnung
unvollkommen bleibt. Dagegen ist kein Kraut
gewachsen.
Das Verhängnis des
Perfektionierens
Vereinfachte Symbolik:
Du gräbst in einem
Schneefeld ein Loch und mit dem Schnee baust du einen
Schneemann. Der Schneemann freut sich, dass er in einem
fehlerfreien Schneefeld steht. Doch dann sieht er das
Loch. Um sich eine vollkommene Welt zu schaffen, beginnt
er, das Loch zu reparieren. Da der Schneemann selbst das
Material ist, das er benötigt, um den Fehler im
Schneefeld zu beheben, fängt er an, sich zu zerstören.
Mit dem Drang zur
Perfektion kam das Leid in seine Welt!
Ursache
und Wirkung
.Der weitere
Verlauf ist dann nur mehr ein Symptom
. . Bevor
sich der Schneemann zerstört hat, wird er noch, um seine
Art zu erhalten, mehrere Löcher graben und kleine
Schneemänner bauen. Wenn diese dann erwachsen sind,
freuen sie sich, dass sie in einem perfekten Schneefeld
stehen, doch dann sehen sie ihre Löcher. Um sich eine
perfekte Welt zu schaffen, beginnen sie, die Löcher zu
reparieren. Da die Schneemänner selbst das Material
sind, das sie benötigen, um den Schaden im Schneefeld zu
beheben, fangen sie an, sich zu zerstören. - Nicht alle
Schneemänner werden sich selbst zerstören. Manche
Schneemänner werden andere Schneemänner angreifen, um an
den Schnee zu kommen, den sie benötigen, um sich ihre
Welt zu verbessern. Diese werden sich, organisieren,
verteidigen, bewaffnen und als letzte Konsequenz in den
Krieg ziehen. Viele Schneemänner werden dadurch sterben
und sie werden Religionen gründen und den Krieg
heiligen, um im Namen eines Gottes die Gefallenen zu
segnen. Und dieser Ablauf von Ereignissen verwandelt das
gesamte Schneefeld in ein Chaos (bis auf eine Ausnahme).
Und das alles nur deswegen, weil der erste Schneemann
das Schneefeld so haben wollte, wie es sein würde, wenn
er nicht da wäre und in Folge das ständige
Verbessern-Wollen über seine natürliche Grenze hinaus zu
seinem Lebensinhalt wurde. Endlos verbessern führt zur
Zerstörung.
Das gesamte Schneefeld
konnte er sich beliebig
gestalten.
Er jedoch wollte es auch noch vollkommen haben! . Das dauert so lange,
bis der erste Schneemann erkennt, dass nichts
fehlerfrei sein kann. Die Abnahme der Ordnung des
Schneefeldes steht im Gegensatz zur Zunahme der
Ordnung im Bewusstsein des Schneemannes. Je mehr
das Chaos im Schneefeld zunimmt, desto mehr wird
dem Schneemann bewusst, dass er den ursprünglichen
Fehler nicht beheben kann.
Dieses Verhalten zieht sich durch alle Bereiche unseres Lebens wie ein roter Faden. Die Geschichte mit dem Schneemann ist universell symbolisiert und kann auf alles bezogen werden: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Finanzwesen, Gesetzgebung, Technik, Gesundheitssystem, Medizin, Sport, Lebensmittel, Verwaltung, Bürokratie, Erziehung, Medien, Tradition, Religion, und auch auf die gesamte Zivilisation. Je näher der Gipfel der
Zivilisation an die Schwelle zur Vollkommenheit
kommt,
desto stärker wird der Drang, sich selbst wieder zu zerstören.
Es waren einmal zwei Menschen. Nennen wir sie
einfach, nur so um Spaß „Adam und Eva“. Sie waren
gesund, bis auf eine Ausnahme: Einmal im Monat
(willkürlich angenommener Zeitraum) bekamen sie ein
Wimmerl (Pickel) im Gesicht (symbolische Krankheit),
das von selbst wieder verschwand. Eines Tages dachten
sie: Es ist nicht gut, dass unsere Gesundheit 1 x im
Monat eine Ausnahme macht und uns eine Krankheit
beschert. Wir werden uns eine eigene, perfekte
Gesundheit aufbauen. Und sie verwendeten erfolgreich
ein Heilkraut gegen das Wimmerl, mit der Folge, dass
die nächste Generation 2 x im Monat ein Wimmerl bekam.
Das systembedingte Wimmerl + das vererbte Wimmerl von
der vorigen Generation. Die Summe bleibt konstant,
jedoch zeitlich verschoben! Die nächste Generation
verwendete dann noch mehr Heilkräuter usw. Diese
„Erbsünde“ hat sich dann im Laufe der Zeit bis zu
unseren heutigen Leiden und Krankheiten mit allen
seinen Gegenmaßnahmen vervielfältigt. Dieser Prozess
setzt sich in Wellenbewegungen so lange fort, bis man
die kleinen banalen Krankheiten nicht mehr behandelt.
Dann dreht sich der Vorgang um, langsam, jedoch
zwingend. Aufgrund seiner Wirkungslosigkeit ist
deshalb die Homöopathie die beste Medizin gegen die
kleinen banalen Krankheiten (den Ausnahmen.) Sie
belassen die Gesundheit unvollkommen.
Die Unvollkommenheit ist uns immer um mindestens eine Ausnahme voraus. Vergleichbar mit der Toleranz bei der Fertigung. Mit der Toleranz legt man die Höhe des Fehlers fest, den man toleriert. Der Zufall entscheidet dann über die Höhe des Fehlers, der das Werkstück in seinen Abmessungen unvollkommen werden lässt. Wer glaubt, er kann ein Werkstück perfekt anfertigen, der sollte das einmal probieren. Das perfekte Maß bleibt unerreichbar. Denn nur in der Mathematik gilt: 1 x 1 = 1 In der Naturwissenschaft gilt: . Das kann man zu
jeder Zeit und überall beliebig oft beobachten und
messen.
Mathematik:
1 Stück Apfel + 1 Stück Apfel =
2 Stück Apfel.
Naturwissenschaft: ≈ 1 kg Apfel + ≈ 1 kg Apfel = ≈ 2 kg Apfel. Im Großen ist die Differenz klein, im Kleinen ist die Differenz groß. Solange sich die Differenzen zwischen Mathematik und Naturwissenschaft nicht summieren, solange bleiben sie vernachlässigbar. Und genauso entstehen Krankheiten: durch das Nicht-Beachten des fundamentalsten aller Naturgesetze, der Unvollkommenheit. Es ist das ständige Behandeln der kleinen, banalen, immer wiederkehrenden Krankheiten, den Ausnahmen, den Fehlern in der Gesundheit, welche die Ausnahmen mit immer neuen Ausnahmen samt ihren Gegenmaßnahmen exponentiell vermehren. Deshalb sind Wildtiere ohne Ärzte, Krankenhäuser und Pharmaindustrie insgesamt ungleich gesünder als wir Menschen. Das kann man überall beobachten. Ausnahmen bestätigen die Regel. Behinderung: Behinderte sind die Ausnahmen der Unversehrten. Sowohl körperliche als auch geistige. Ausnahmen sind das Fundament alles Vorhandenen. Gäbe es keine Behinderte, es gäbe auch keine Unversehrte. Ehret die Behinderten. Ihre Behinderung trägt unsere Unversehrtheit. Gleichgeschlechtliche: Die Liebe zwischen Mann und Frau ist die Regel, die Liebe zwischen Mann und Mann (Frau und Frau) ist die Ausnahme. Ausnahmen sind das Fundament alles Vorhandenen. Ohne der Liebe zwischen den Gleichgeschlechtlichen gäbe es auch keine Liebe zwischen den Verschiedengeschlechtlichen. Der Sinn des Lebens
Wir sind da, das lässt sich nicht leugnen. Ja aber,
warum sind wir überhaupt da?
Wir (dieses ETWAS) sind die Ausnahme (der Fehler) im Nichts. Wir sind da, weil es gar nicht möglich ist, nicht da zu sein. Denn wären wir nicht da, es wäre nicht einmal nichts da. . Aber warum leben wir? Das Leben ist die Ausnahme (der Fehler) . Und woher kommen wir? Wir sind schon immer da gewesen, denn ohne uns wäre nicht einmal nichts da gewesen. . Und was machen wir hier? Wir machen nichts anderes, als nur da zu sein, denn ohne uns wäre nicht einmal nichts da. . Und wo gehen wir nachher hin? Wir bleiben immer da, denn wären wir nicht mehr da, es wäre nicht einmal nichts mehr da. Vor ungefähr 3,5 Mrd. Jahre vereinte sich das Leben mit dem Leblosen zur ersten Zelle (Zufall). 1,5 Mrd. Jahre später kam mit der Evolution der Tod ins Leben. Sterben ist kein Bestandteil des Lebens, sondern eine primitive Erscheinung der Evolution, bei der sich die Materie von der Information unseres Lebens trennt. Und diese kann nicht unwiderruflich verloren gehen, wo sollte sie auch hinkommen? Information kann sich nicht in absolut nichts auflösen, denn absolut nichts gibt es nicht (siehe Seite 1), sondern es gibt nur relativ nichts (nichts relativ auf Etwas bezogen), und das sind Möglichkeiten (siehe Seite 2). - Gestorben und in Frieden ruhend als eine zeitlose Information einer Möglichkeit, die auf einen neuen Zufall wartet. . Aber wer sind wir (dieses Etwas im Nichts) denn nun wirklich? Diese Frage bleibt unbeantwortet. Auch die Selbsterkenntnis bleibt für immer unvollkommen. Die Unvollkommenheit ist das Grundprinzip alles Seienden. Die Gesamtheit als Ausnahme von dieser Regel. Nur als „großes ganzes“ ist alles Seiende absolut. Wären die Details nicht fehlerhaft, könnte die Gesamtheit nicht perfekt sein. So fordert es nun mal das Prinzip. Je ganzheitlicher man perfektioniert, desto primitivere Fehler bringt der Zufall im Detail, damit die Gesamtheit perfekt bleiben kann. Erst durch unsere Unvollkommenheit im Detail sind wir vollkommen. - Darum ist auch die Kausalität unvollkommen. Das Etwas ist mangels eines Bezugspunktes sowohl da als auch nicht da. Es fluktuiert (pulsiert) im Takt perfekt bis auf Ausnahmen (Fehler). Deshalb folgen auf Ursachen keine absoluten Wirkungen. Und auch bei dem, was man als „Urknall“ bezeichnet, war das nicht anders. Der „Urknall“ war zufällig, denn Zufälle sind Ausnahmen in der Kausalität. Eine Fluktuation kam zufällig aus dem Takt (Fehler). Das ETWAS war bereits wieder da, obwohl es noch gar nicht vollständig weg war. Das Etwas trifft auf sich selbst, so wie auch die Samenzelle auf die Eizelle trifft, damit Leben entsteht. Dasselbe Prinzip wie bei der Befruchtung. Aber auch der Zufall ist nicht fehlerfrei. Die Unvollkommenheit des Zufalls ermöglicht dem Leben einen freien Willen. Der freie Wille ist aus Sicht der Kausalität bewusst herbeigeführte Zufälle und somit fehlerhafte Zufälle. Je weniger wir das zufällig zugefallene beheben, desto freier ist unser Leben. Denn einzig und alleine den Zufall nicht beheben, bringt Freiheit in unser Leben. Je mehr wir mit
dem Zufall leben, desto freier wird unser
Leben.
Das Prinzip des Zufalls
Das ETWAS ist im NICHTS zufällig platziert. Nichts
hat für unser tägliches Leben mehr Relevanz als
dieser Umstand. Dazu eine Geschichte, die Fehler
beinhaltet, auf die auch hingewiesen werden. Diese
Fehler ignorieren wir zum Zwecke der
Aussagekraft.
Ein Bauer hat eine unendlich große Landwirtschaft. Jeder m2 seines unendlichen großen Ackerbodens gleicht allen anderen Quadratmetern. Er hat damit unendlich viele theoretische, gleichberechtigte Möglichkeiten, die er je nach seinen eigenen Möglichkeiten nutzen kann, je nachdem, wieviel Zubehör er für seine Landwirtschaft zur Verfügung hat. Der Bauer möchte einen Samen anbauen. Der Bauer befindet sich vor seinen unendlich vielen theoretischen Möglichkeiten. Das ist natürlich falsch, denn wenn seine theoretischen Möglichkeiten unendlich sind, befindet er sich bereits innerhalb der Möglichkeiten. Das ignorieren wir jedoch. Wo baut er seinen Samen an? Mangels an Entscheidungskriterien (jeder m2 seines Ackerbodens gleicht allen anderen) lässt er den Zufall entscheiden. Das ist auch falsch, denn es gibt keinen Zufall als solches, sondern lediglich eine Zufälligkeit. Das ignorieren wir auch, denn in der Umgangssprache bennent man die Zufälligkeit nun mal Zufall. An der vom Zufall (der Zufälligkeit) ausgewählten Stelle baut er seinen Samen an. - Könnte es sein, dass sich im Nachhinein herausstellt, dass der Zufall nicht sehr geschickt gehandelt hat? Könnte es sein, dass es besser gewesen wäre, der Zufall hätte eine andere Stelle von seinem Ackerboden ausgewählt? Nein. Wo auch immer er seinen Samen angebaut hätte, wäre egal gewesen. Der Zufall hat nichts falsch gemacht, denn jede Möglichkeit gleicht allen anderen Möglichkeiten. Der Zufall hatte nicht nur nichts Falsches gemacht, er hatte nicht einmal die Möglichkeit, etwas falsches zu machen. Das ist die relevanteste Erkenntnis für unser Leben. Nach dem Urknall ist nichts
mehr so, wie es vorher war, bis auf drei
Ausnahmen:
Ausnahme 1) Die Dualität (ETWAS/NCHTS). Sie war schon vor dem Urknall da. Ausnahme 2) Alles trägt das Gegenteil in sich. Das NICHTS trägt ein ETWAS in sich, das Etwas trägt ein NICHTS in sich. Beide verursachen einen Fehler im jeweils anderen. Ausnahme 3) Das relevanteste aller Naturgesetze: Das Etwas ist im Nichts wegen nicht-vorhandenen Platzierungskriterien zufällig platziert ohne eine Möglichkeit, an einer falschen Stelle platziert zu sein, denn alle Möglichkeiten sind gleichberechtigt. Durch diese Ursächlichkeit vor dem Urknall hat der Zufall auch nach dem Urknall keine Möglichkeit, etwas Falsches zu verursachen. Der Zufall kann alles machen, bis auf eine Ausnahme: er kann nichts Falsches zufallen lassen! Alle Zufälligkeiten haben keine Möglichkeit, falsch zu sein. Was auch immer sich zufällig ereignet, belasse es so, wie es ist, denn der Zufall kann nichts falsch machen, auch wenn es im Moment falsch erscheint. Denn der Zufall, der Vollstrecker der Unvollkommenheit, wacht über die Art und Weise, wie und wo die Unvollkommenheit unvollkommen bleibt. Das Etwas ist relativ zum Nichts (den unendlich vielen theoretischen Möglichkeiten) nahezu unendlich klein. Das heißt, je kleiner der nicht-behobene Schaden ist, den einem der Zufall zugefügt hat, desto größer wird der Ausgleich ausfallen. Irgendwie, irgendwo, irgendwann wird der Zufall zum Schicksal. Umgekehrt ist es dasselbe. Fügt einem der Zufall einen, relativ zu seinen Verhältnissen, großen Schaden zu, sollte man ihn beheben, denn das Schicksal wird den Schaden nur sehr gering ausgleichen. Achtung: Dem Zufall auch nur im Geringsten durch selbstgemachte Fehler zuvor zu kommen, bleibt wirkungslos. Der Vollstrecker der Unvollkommenheit lässt sich nicht hintergehen. Der Zufall holt sich seine Fehler zufällig, damit alles unvollkommen bleibt. Seite 7 von
14 2kugel.com
Missing Links
Der
folgende Vergleich beschreibt keine biologischen
Vorgänge als solche,
sondern lediglich das System, nachdem sich auch biologische Vorgänge verhalten, denn es hat nie ein anderes System gegeben und es kann auch nie ein anderes geben. Vereinfachte Symbolik: Die Entstehung einer Art kann man ungefähr vergleichen mit einem Baukasten mit 100 grünen Steinen. Mit der Hälfte baut man ein grünes Männchen, die andere Hälfte, symbolisch vergleichbar mit der Nachgeburt (Plazenta) verwirft man. Beim nächsten Mal tauscht man im Baukasten einen grünen Baustein in einen blauen. Dann baut man wieder mit der Hälfte ein grünes Männchen, die andere Hälfte mit den grünen und dem neuen blauen Baustein verwirft man. Beim nächsten Mal tauscht man im Baukasten wieder einen grünen in einen blauen Baustein, sodass man dann schon zwei blaue Bausteine hat. Mit der einen Hälfte baut man wieder ein grünes Männchen, die andere Hälfte mit den bereits zwei blauen Bausteinen verwirft man. So tauscht man im Baukasten Schritt für Schritt eine Farbe aus, bis dass man den Vorgang 50-mal durchgeführt hat, wobei man den Baukasten jeweils nur um eine einzige Ausnahme verändert hat. Beim 51-mal baut man blaue Männchen und die grünen Bausteine verwirft man. Die Vermehrung der
Ausnahmen als Schöpfer der Vielfalt!
Obwohl man den Baukasten bei jedem Schritt um eine Ausnahme verändert hat, entstehen keine zweifarbigen Männchen (Missing Links). Ausnahmen bestätigen die Regel. Die blauen Männchen schaffen sich nun einen eigenen Baukasten (Gebärmutter) und beginnen dieses Spiel wieder bei eins, genauso wie alle vorhergehenden neu geschaffenen grünen Männchen mit ihrem Baukasten genauso wieder von vorne beginnen, nachdem sie Ausnahme für Ausnahme die blauen Steine wieder abgebaut haben. Solange sie sich nicht der Perfektion nähern, bleiben sie erhalten. Der Zufall sorgt dafür, dass der Vorgang nicht perfekt wird. Das kann man ungefähr mit genmanipuliertem Lebensmittel vergleichen, welche aufgrund ihrer Makellosigkeit natürliche Lebensmittel verdrängen, am Ende der Kette aber ihre Funktion verlieren, da bei ihrer Entstehung der Zufall als Erstverursacher ausgeschlossen bleibt und sie sich deshalb zuletzt selbst als Lebensmittel eliminieren und unbemerkt eine Funktion als Todesmittel aufnehmen. Genmanipulation funktioniert nur solange sie sich im Rahmen von Ausnahmen bewegt. Wird sie zur Regel, fängt sie an, sich selbst zu zerstören. Auch wenn die angeführten Vergleiche extrem vereinfacht symbolisiert sind, lassen sie das komplexe System erahnen. Erkennt das Leben das zugrundeliegende System, kann die Evolution aufhören, uns das sterben vorzuspielen. Sterben ist nur eine primitive Methode der Evolution, um den evolutionären Prozess mit all seinen Unannehmlichkeiten aufrecht zu halten, denn Ewigkeit bedeutet stillstand. Würde ich meinem Sohn sagen, er soll anfangen, seine Hausübungen zu machen, würde er nie damit anfangen, wenn er zum Anfangen unendlich lange Zeit hätte. Warum sollte er auch? Nur eine begrenzte Zeit zwingt einem, Unannehmlichkeiten zu vollziehen. So funktioniert auch Evolution. Kein Leben gleicht einem anderen! Vom menschlichen Leben als das Leben mit der höchsten Qualität und der geringsten Quantität bis zu den Mikroorganismen mit der geringsten Qualität und der höchsten Quantität ist das Leben, systematisch abgestuft, zwingend vorhanden. Verliert unser Planet seine habitable Eigenschaft, manifestiert sich das Leben mit all seinen bereits erworbenen Informationen irgendwo da weit draußen in einem anderen Habitat. Ungefähr vergleichbar mit der Methode wie bei der Quantenteleportation. Denn ohne Leben kein Lebloses, ohne Lebloses kein Etwas und ohne etwas wäre nicht einmal nichts. Das Leben ist jedoch nichts feinstoffliches, sondern reine Information. Seite 8 von 14 2kugel.com Religion
Schon in der Antike spürten die Menschen, dass sie
von einer Allmacht umgeben sind. Aus Unwissenheit
über dessen Ursächlichkeit haben sie diese
Allmächtigkeit in verschiedene Götter und Religionen
hineininterpretiert. - Wir kommen auf die Welt und
die Religionen sind schon da. Deshalb glauben wir,
Religion gehört zu dieser Welt. So ist es aber
nicht. Religionen sind der tausendjährige Versuch,
die Entstehung der Welt zu erklären. Vergebliches
Bemühen. Denn alles Seiende verhält sich
ausschließlich nach dem allmächtigsten Naturgesetz,
der Unvollkommenheit (der Fehlerhaftigkeit.)
Religionen sind wirkungslos, denn diese Allmacht hat
keinen religiösen, sondern einen physikalischen
Hintergrund.
Ich alleine bin die Allmacht: Die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit) Ich bin der einzige "Gott." Außer mir gibt es keinen anderen Gott. (Wenn man schon unbedingt den Begriff „Gott“ verwenden will) Ich bin ewig, allgegenwärtig und allmächtig. Solange ihr nicht, so wie ich, euch eure Fehlerhaftigkeit erhaltet, seid ihr nicht mein Abbild! Solange ihr nicht mein Abbild seid, lasse ich euch sterben. Ich bin ein kompromissloser Gott! Wenn ihr mein Abbild werdet, bleibt ihr mit mir am Leben. Ich bin ein ewiger Gott! Als mein Abbild überlasse ich euch die Früchte unserer Schöpfung. Ich bin ein selbstloser Gott! Ich
beanspruch von euch nur die vom Zufall verursachte
Unvollkommenheit. Mehr brauche ich nicht.
Selbsterbrachte Opfer, Rituale und Zeremonien sind
wirkungslos. Sie bedeuten mir nichts. Auch missachte
ich jegliche Verehrung, Verherrlichung und Anbetung.
Ich bin ja nur eine Struktur, ein System, ein
Prinzip! Mir kann man auch keinen Dienst erweisen
bis auf eine Ausnahme: Euch eure individuelle
Unvollkommenheit zu erhalten ist der einzige Dienst,
den ihr mir erweisen könnt, denn nur dadurch sind
wir EINS.
Gut und Böse
Alles Seiende verhält sich ausschließlich nach den
Gesetzen der Natur. Naturgesetze beinhalten kein
"Gut und Böse". Sie beinhalten nur „real“ oder
„nicht real“. Entweder sie sind so oder sie sind
nicht so, aber sie sind niemals gut noch böse. Böse
ist, wenn man versucht, das fundamentalste aller
Naturgesetze, die eigene Unvollkommenheit (die
Fehlerhaftigkeit) an sich selbst zu beheben. Nach
vergeblichen Versuchen interpretiert man dann die
eigenen Fehler in andere hinein und fängt an, sie in
den anderen zu bekämpfen. Erst dadurch kommt das
Böse in die Welt.
Seite 9 von 14
2kugel.comKann die Allmacht einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass sie ihn selbst nicht heben kann? Nein, das kann sie nicht. Ein zu schwerer Stein würde ihre Allmacht zunichtemachen; sie wäre nicht länger allmächtig. Die Allmacht vermag alles, mit einer einzigen Ausnahme: Sie kann nicht ihre eigene Nicht-Allmacht herbeiführen. Durch diesen Fehler in ihrer Allmacht ist die Allmacht allmächtig. Auf den Begriff „Gott“ angewendet: Gott kann nicht machen, dass er nicht Gott ist! Das ist die Ausnahme (der Fehler) in der Allmacht Gottes. - So wie auch der Baum in der Mitte die Ausnahme (den Fehler) im Paradies symbolisiert. Oder das Schneeloch im Schneefeld des Schneemannes. Der ganz normale Wahnsinn ![]() Sagt Gott zu Petrus: "Ich werde jetzt die Welt erschaffen." Sagt Petrus zu Gott: "Ha, Ha, das kannst du gar nicht, denn dich gibt es nicht." "Du kannst mich nicht daran hindern, denn du existierst dann ja auch nicht. Als Erstes erschaffe ich das Nichts. Ein vollkommenes Nichts, dass alle theoretisch möglichen Möglichkeiten enthält. Unendlich viele, aber keine reale. Ich verstreue unendlich viele Samenzellen ins unendliche." "Ohne eine Eizelle besitzen deine Samenzellen nicht einmal eine einzige Möglichkeit. Ohne ein Etwas ist dein Nichts nicht einmal nichts." "Du hast recht. Ohne einer realen Möglichkeit (einer Eizelle) wären die Samenzellen nicht einmal Samenzellen. Verdammt noch mal, jetzt habe ich so ein perfektes NICHTS erschaffen, und nun gibt es dieses Nichts gar nicht. Ich muss im Nichts eine Eizelle erschaffen. Mangels an Entscheidungskriterien lasse ich den Zufall entscheiden, wo ich diese Eizelle in den unendlich vielen Samenzellen platziere. So ein Mist. Jetzt hat das Nichts einen Fehler." "Gratuliere. Du hast damit zugleich auch das fundamentalste Naturgesetz erschaffen, nämlich die Fehlerhaftigkeit. Wie willst du es schaffen, dass sich die Eizelle diesem fundamentalen Naturgesetz entzieht und fehlerfrei bleibt." "Oh je, oh je, die Eizelle kann ich dem System gar nicht entziehen. Es gibt nämlich kein anderes System. Ich muss ihr ebenfalls einen Fehler einbauen. Ich nehme gleich die nächstbeste Samenzelle und steck sie in die Eizelle hinein. Jetzt hat die Eizelle auch einen Fehler. Mit dieser Grundlage, die schon immer gewesen ist, sonst wäre nicht einmal nichts gewesen, kann sich die Welt selbst erschaffen. Sie braucht nur auf den Zufall warten, bis es knallt. Nachdem ich nicht existiere, bleibt ihr ohnehin nichts anderes übrig.“ „Dann freu dich darüber, dass du gar nicht existierst, sondern nur eine Erfindung der Menschen bist, denn sonst würde man dir die ganze Welt in die Schuhe schieben und dich ans Kreuz nageln.“ Seite 10 von 14 2kugel.com Der Urknall Das perfekte
NICHTS: Unendlich viele theoretischen
Möglichkeiten symbolisiert durch unendlich viele
Samenzellen. Ohne einer Eizelle existieret jedoch
nicht einmal eine einzige theoretische Möglichkeit
von auch nur einer einzigen Samenzelle. Das heißt,
ohne einem Ei existieren nicht einmal die Samen
als Möglichkeit. Ohne einem ETWAS (Ei) wäre nicht
einmal NICHTS (eine Möglichkeit). Ein Ei
verursacht einen Fehler in den unendlich vielen
Samen. Diesem Fehler verdanken die Samen ihre
Existenz als Möglichkeiten.
Die Fehlerhaftigkeit ist deshalb das fundamentalste Naturgesetz. Ihm muss sich alles unterwerfen. Auch das Ei muss sich diesem fundamentalen Gesetz unterwerfen. Aber, wie soll das sein. Es existiert ja nur das fehlerhafte NICHTS in Form von Möglichkeiten, ein Ei als Fehler im Samen und die Zufälligkeit, durch die das Ei an einer zufälligen Position in den unendlich vielen Samen positioniert ist. Es gibt keine Möglichkeit, damit das Ei fehlerhaft wird bis auf eine Ausnahme: Der Zufall muss eine Samenzelle auswählen und damit einen Fehler in der Eizelle verursachen. Die Fehlerhaftigkeit erzwingt einen Fehler in der Eizelle. Dadurch wird die Eizelle fehlerhaft. Durch das anschließend ständige Beheben dieses Fehlers vermehren sie sich dann. Dadurch wächst die Eizelle, denn kein Fehler gleicht einem anderen.
Wie sich das beim
Urknall ereignet hat, kann man empirisch nicht
nachvollziehen. Denn soweit kommt man nicht mehr
zurück. Vom Prinzip her kann man jedoch den
Urknall sehr gut nachvollziehen, denn er ereignet
sich Tag täglich millionenfach. Nämlich jedes Mal
dann, wenn ein Samen ein Ei befruchtet, knallt es
so wie im ursächlichen. Im Kleinen nennt man das
„Befruchtung,“ im ganz Großen nennt man das den
„Urknall.“ Das Prinzip ist das gleiche.
Seite 11 von 14 2kugel.com Der unbewegte Beweger
Das Etwas kann sich weder auf einen Anfang, noch auf ein Ende beziehen, denn es war schon immer da und wird auch immer da bleiben. Das Etwas hat keinen Bezugspunkt. Eine Eigenschaft vom Etwas könnte man eigentlich gar nicht festlegen, wäre da nicht das Relativitätsprinzip, das besagt: Eine Bewegung kann sich nur auf einen Bezugspunkt beziehen! Da man das Etwas auf nichts beziehen kann, kann es sich nicht bewegen, da es sich nur relativ zu einem Bezugspunkt bewegen könnte, also legen wir einmal eine Eigenschaft fest: Das Etwas ist bewegungslos! Andererseits jedoch kann das Etwas nicht einfach nur so bewegungslos sein, da es ja ebenfalls nur relativ zu einem Bezugspunkt bewegungslos sein könnte, also legen wir noch eine andere Eigenschaft fest: Das Etwas bewegt sich! Ohne Bezugspunkt ist das Etwas zugleich sowohl „bewegt“ als auch „bewegungslos.“ Der fehlende Bezugspunkt = Der
unbewegte Beweger
Die Frage, wie der
fehlende Bezugspunkt entstanden ist, stellt sich
nicht, denn um zu fehlen,
braucht man nicht entstanden sein. Man braucht lediglich irgendetwas, relativ zu dem man fehlt. Die Ur-Größe: Nachdem das Etwas ohne Bezugspunkt auch keine fixe Größe haben kann, (eine bestimmte Größe kann ebenfalls nur relativ zu einer Bezugsgröße, z.B. einem Maßstab, vorhanden sein), ist es zugleich sowohl klein als auch groß. Die Zeit: Das gleiche gilt für die Zeit. Ohne zeitlichen Bezugspunkt (z.B. einer Uhr) ist es nicht möglich, das Etwas einer bestimmten Zeit zuzuordnen, das heißt: Das Etwas existiert sowohl in jedem Augenblick als auch in alle Ewigkeit, denn in der Zeitlosigkeit (Zeit ohne Zeitpfeil) ist der Augenblick getaktet in der Ewigkeit. Das
Etwas (alles Seiende) ist ohne Bezugspunkt da
und nicht da (getaktet ohne Zeitpfeil) Ohne
Zeitpfeil ist der Augenblick zugleich die
Ewigkeit. Ohne
Bezugspunkt pulsiert das Etwas von klein auf
groß und umgekehrt und schafft damit den Raum.
Das Pulsieren ist die kinetische Energie (Energie mit Masse als Möglichkeit) Sagt
das NICHTS zum ETWAS: "Als mein Herzschlag
gehörst du schon immer zu mir"
Seite 12 von 14 2kugel.com Die Philosophie hinter der Physik . Ohne etwas wäre nicht einmal nichts! Und wenn man es ganz genau nehmen will: Die Relativität selber ist dieses ETWAS, das fluktuiert, denn ohne Bezugspunkt ist das Relative sowohl existent als auch nicht existent (getaktet). Sowohl relativ im Detail als auch absolut als großes ganzes, nicht aber ausnahmslos. Denn das Relative verursacht einen Fehler im absoluten Nichts und kann sich deshalb seinem selbst-verursachten Prinzip selber auch nicht entziehen und ist dadurch ebenfalls fehlerhaft. Ist die Relativität da, dann ist sie nicht vollkommen da, denn eine Ausnahme ist nicht-da. Ist sie nicht-da, dann ist sie nicht vollkommen nicht-da, denn eine Ausnahme ist da. Das, was wir Urknall nennen, war eine zufällige Schwankung (Ausnahme) in der Schwingung der Relativität. Eine A-Symmetrie (Fehler) in der Symmetrie, die der Zeitlosigkeit (Takt ohne Zeitpfeil) eine Richtung gibt. Der Beginn der Zeit. Ab jetzt ist alles nur mehr ungefähr so, wie es vorher war. Kein Augenblick gleiche mehr dem vorherigen. Die Relativität ist dieses absichtslose, sinnbefreite, real seiende ETWAS, das fluktuiert, deshalb sind auch wir nur relativ gegenüber allen anderen. Darum gleicht kein Mensch einem anderen. Jeder unterscheidet sich von allen anderen um mindestens eine Ausnahme. Keine Ausnahme gleicht einer anderen, darum sind alle Menschen nur mit ihren individuellen Mängeln vollkommen. Alle sind relativ zueinander! - Die Frage, warum die Relativität so ist, wie sie ist und nicht irgendwie beliebig anders, bleibt unbeantwortet. Die Unvollkommenheit beinhaltet keine letzte Antwort. - Können wir leben, ohne eine letzte Antwort zu haben? Lange Rede, kurzer Sinn: . Ein ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS. Wäre das nicht so, es wäre nicht einmal nichts. Die Fehlerhaftigkeit (die Unvollkommenheit) ist deshalb das fundamentalste aller Naturgesetze. Das ETWAS kann sich seinem selbst verursachten Prinzip selber auch nicht entziehen und ist deshalb ebenfalls fehlerhaft (unvollkommen). Und dieses ursprünglich einziges, absichtsloses, sinn-befreites, real seiendes ETWAS hat sich im Rahmen der biologischen Evolution auch als uns alle hervorgebracht und sich zuletzt dadurch zufällig die Möglichkeit eröffnet, sich selbst sehen, fühlen, riechen, beobachten, hinterfragen usw. zu können. Je nach Talent vollzieht das jeder einzelne unbewusst, jedoch nicht fehlerfrei. In dieser Perspektive dienen Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Begreifen als Mittel, durch die sich dieses ETWAS seiner selbst bewusst wird und sich bis hinein in den Mikro- als auch in den Makrobereich erforschen kann. Natürlich nicht vollkommen und auch nicht fehlerfrei, denn die Erforschung des unvollkommenen und fehlerhaften kann selber auch nie vollkommen und fehlerfrei werden, denn mit zunehmender Perfektion nimmt auch der Drang zur Selbstzerstörung zu. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden als besonders interessant und faszinierend empfunden, obwohl viele ihrer Ergebnisse für das tägliche Leben nur eine geringe praktische Bedeutung haben. Das liegt am Erkenntnisdrang, der mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion verbunden ist. Durch diese Fähigkeit macht sich das ETWAS mit Hilfe der Wissenschaft selbst zum Gegenstand der Untersuchung um seine eigenen Zusammenhänge zu verstehen. Jedoch bleiben empirische Erkenntnis grundsätzlich genauso unvollständig und fehlerhaft. Dennoch tragen diese begrenzten Erkenntnisse dazu bei, dass sich das System seiner selbst zunehmend bewusst wird. Mit Hilfe der Wissenschaft und auch von uns allen erkennt sich das ursprünglich absichtslose, sinnbefreite real seiende als Ausnahme (Fehler) im NICHTS. . Können wir leben mit unseren Fehlern? Wir können nicht nur, wir müssen sogar. Denn je mehr wir unsere natürlichen Mängel beheben, desto mehr vermehren sie sich. Lasst euch ja nicht eure Unzulänglichkeiten von anderen schlecht reden. Sie sind systemrelevant und machen euch einzigartig. Und in Wirklichkeit interpretieren diese nur ihre eigenen Mängel in euch hinein und bekämpfen sie in euch, anstatt sie als grundlegendstes Prinzip in sich selbst zu akzeptieren. Der Schneemann von der Seite 4 kann noch zusätzlich bezeugen: Interpretiert man seine eigene, vom Grundprinzip der Unvollkommenheit systembedingte Unzulänglichkeit (symbolisiert durch das Loch im Schneefeld) in andere hinein, um sie dort zu bekämpfen, wehren sich die anderen zu Recht dagegen. Und alle Beteiligten intensivieren die Auseinandersetzung manchmal auch bis zu einem Krieg als letzte Konsequenz. Schlusswort: Achtet auf die kleinen, banalen, unscheinbaren Zufälle des täglichen Lebens. Sie sind so zahlreich, dass sie sich dem Blick entziehen. So wie der Wald, der im Übermaß seiner Bäume unsichtbar wird. Gerade in ihrer Unauffälligkeit liegt ihr Wirken. Diese Zufälligkeiten sind die stillen Wächter der Unvollkommenheit. Nicht wirklich leicht erkennt man den kausalen Zusammenhang. Nichts ist verhängnisvoller als diese unscheinbaren Zufälle zu korrigieren. Denn wer beginnt, die kleinen Unstimmigkeiten zu beheben, gerät in einen trügerischen Kampf gegen das Prinzip der Ordnung selbst. Die Zufälle weichen nicht zurück; sie vermehren sich, wenn man sie korrigiert, damit die Vollkommenheit nicht nur unerreichbar bleibt, sondern auch widernatürlich erscheint. So bewahren uns diese unscheinbaren Abweichungen vor der Makellosigkeit. Sie sind keine Fehler im System, sondern sie sind das System. Sie
sind keine Fehler im System. Sie sind
das System!
Dieser Text ist fehlerfrei. Ausnahmen
bestätigen die Regel.
Ein Text, dessen zentrale
Aussage darin besteht, dass nichts vollkommen
und auch nicht fehlerfrei sein kann, kann
folglich selbst auch nicht vollkommen und
fehlerfrei sein, da er andernfalls seine
eigene Prämisse negieren und sich damit selbst
aufheben würde. . |